Freundeskreis - News - Klaviertheater Santa
   
 ZURÜCK
 MITGLIED WERDEN
 

Der Freundeskreis als Sponsor:

"Das Klaviertheater Santa" besuchte die Grundschule mit seinem Stück über Beethoven

Beethoven?

In der Grundschule?

Allerdings!

Das "Klaviertheater Santa" begeisterte mit seiner Zweimann-Aufführung in der GHWRS Linkenheim sein junges Publikum. Keine leichte Aufgabe könnte man denken. Jedoch die beiden Darsteller Berlint Santa am Klavier als Beethoven und seine Partnerin Bärbel Ganster als Putzfrau Margarete und Fürstin Lichnowski haben es echt drauf. Sie machen geniale Musikpädagogik: Die Kinder werden in die Handlung mit einbezogen, sie klatschen, schunkeln, singen laut und leise, sie rufen und kommen auch wieder zur Ruhe und zum Zuhören.
Ganz nebenbei bringt ihnen die Putzfrau Margarete noch ein bisschen Benimm bei, sehr nützlich für einen Theater-, Kino- oder Konzertbesuch. Sie lernen das Rondo Capriccio G-Dur kennen und machen sich auf die Suche nach dem verflixten Groschen, der musikalisch den Berg runter oder hinauf läuft. Es wird erkennbar, dass die rechte und die linke Hand am Klavier zwei verschiedene Aufgaben haben. Gemeinsam singen alle zusammen zum Klavier das "Ferkelliedchen" in verschiedenen Variationen, ehe sie zum Abschluss noch das Hauptthema aus dem 3. Satz der Sonate d-Moll erleben.

Beethoven stinklangweilig und altmodisch? Nicht die Bohne.

Jetzt weiß man, dass Beethoven ein gschlampertes Genie war, aber extra tolle Musik gemacht hat.
Wie wagt man sich ein eine solche Aufgabe heran? "Das Fernsehen bietet keinerlei klassische Musik für Kinder mit pädagogischer Aufbereitung. Ohne die jedoch können Kinder klassische Musik nicht verstehen. Von selbst wie bei Pop läuft da gar nichts," berichtet Berlint Santa. "Viele Schulen nehmen unser Anbegot an vor allem in Bayern und Baden-Württemberg sind die Lehrer sehr aufgeschlossen. Der deutsche Norden ist für uns eher tote Hose," ergänzt Bärbel Ganster. Irgendwie denkt man dabei an PISA, oder nicht? Ob es da einen Zusammenhang gibt?

© 2002, 2003, 2004 by Freundeskreis, mit freundlicher Unterstützung durch ARC-ARCHITEKTEN, Linkenheim